2. Akt

Wassernix und Wassernixe

Der Wassernix ist ein hässlicher, stinkender Waldbewohner und bei allen anderen sehr unbeliebt. Dies stört den Nix aber schon lange nicht mehr. Wegen der vielen Enttäuschungen wurde sein Herz so hart wie Stein. Aus reiner Bosheit nimmt er Glöckchen und den kleinen Waldelfen gefangen. Beide wissen nicht mehr weiter; man könnte meinen, sie würden sich einfach ihrem Schicksal fügen.

An der Quelle angekommen, erscheint plötzlich die Wassernixe. Glöckchen und der Waldelf trauen ihren Augen nicht: sie erkennen, dass der Wassernix in die Nixe verliebt zu sein scheint. Beide wollen ihm helfen und versuchen, aus dem hässlichen Wassernix einen schönen Mann zu machen. Ihr Plan gelingt und die Wassernixe verliebt sich in den Nix.

Vor lauter Glück möchte dieser Glöckchen einen Wunsch erfüllen. So spannend der kleine Sonnenstrahl das Leben auf der Erde auch findet, so sehr vermisst er aber auch seine Geschwister und vor allem seine Mutter. Glöckchen hat nur einen Wunsch: Es möchte nach Hause.