1. Akt

Ankunft auf der Erde

Auf der Erde angekommen, glaubt Glöckchen noch an ein lustiges Versteckspiel und sucht die Regenbuben. Langsam wird dem kleinen Sonnenstrahl aber klar, dass er ganz allein in einem dunklen Wald ist und nicht weiß, wie er wieder zu seiner Mutter und den Geschwistern kommen soll. Das sonst so neugierige Glöckchen hat sich seinen ersten Ausflug auf die Erde ganz anders vorgestellt. Seine Angst wird immer größer, als es Geräusche hört. Deshalb versteckt es sich schleunigst hinter einem Busch.


Auf der Waldlichtung

Der kleine Waldelf ist heute noch zeitiger auf den Beinen als sonst. Er will die Lichtung, die Schmetterlinge und die Blumen perfekt herausputzen, da heute ein ganz besonderer Tag ist. Der große Waldelf, das größte Vorbild des kleinen Elfen, hat seinen Besuch zur Jahreskontrolle angemeldet. Der kleine Waldelf, der diesem Tag schon lange entgegenfiebert, ist furchtbar aufgeregt und geht allen anderen gewaltig auf die Nerven. So kommt es, dass er das Sonnenkind in seinem Versteck überhaupt nicht bemerkt.

Als die Sonne aufgeht und die Lichtung mit all den Blumen und Schmetterlingen in ihrer ganzen Schönheit erstrahlt, fällt die Angst von Glöckchen ab und es wird immer mutiger. So hat es sich die große Welt in seinen Träumen immer vorgestellt. Es entdeckt, welche herrlichen Geschöpfe es auf der Erde gibt: Wie wunderschön die Blumen und Schmetterlinge aussehen. Glöckchens Neugier, sie zu berühren wird immer größer und so verläßt es sein Versteck.